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2. November 2026 · 3 Min. Lesezeit

Was kostet eine Website? Ein ehrlicher Überblick

Von „kostenlos“ bis fünfstellig – die Preise für Websites gehen weit auseinander. Was steckt dahinter, und womit solltest du für deinen Betrieb rechnen?

Von Martin Döbling, Webdesign aus Winden

„Was kostet eine Website?“ ist die häufigste Frage, die ich höre. Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an. Damit du trotzdem eine Vorstellung bekommst, hier ein Überblick, wie sich die Kosten zusammensetzen und was die verschiedenen Wege unterscheidet.

Einmalige Kosten und laufende Kosten

Jede Website hat zwei Arten von Kosten:

  • Einmalig für Beratung, Gestaltung, Texte, Fotos und Umsetzung.
  • Laufend für Hosting (den Server, auf dem die Seite läuft), die Domain (deine Adresse im Netz) und gegebenenfalls Wartung und Änderungen.

Beim Vergleichen lohnt es sich, beides zusammenzurechnen – zum Beispiel über drei Jahre. Ein günstiger Einstieg mit hohen monatlichen Gebühren kann am Ende teurer sein als umgekehrt.

Weg 1: Selbst bauen mit einem Baukasten

Baukästen wie Wix oder Jimdo versprechen eine Website in einer Stunde. Für den Anfang kann das reichen. Bedenken solltest du aber:

  • Die monatlichen Gebühren für einen Tarif mit eigener Domain und ohne Werbung summieren sich über die Jahre.
  • Deine Zeit kostet auch etwas – Texte schreiben, Fotos aussuchen, Technik verstehen.
  • Impressum, Datenschutz, Handy-Ansicht und Google-Sichtbarkeit musst du selbst im Blick behalten.
  • Ein Umzug zu einem anderen Anbieter ist oft schwierig, weil die Seite an den Baukasten gebunden ist.

Weg 2: Eine Agentur

Agenturen bieten meist alles aus einer Hand, mit Projektleitung, Designern und Entwicklern. Das hat seinen Preis: Für eine Website für einen kleinen Betrieb ist ein vierstelliger Betrag üblich, bei größeren Projekten auch deutlich mehr. Für viele kleine Betriebe, Vereine oder Selbstständige ist das mehr, als sie brauchen.

Weg 3: Ein Webdesigner aus der Region

Dazwischen liegen Webdesigner, die dich persönlich betreuen. Der Vorteil: ein fester Ansprechpartner, kurze Wege und ein Preis, der zum Umfang passt. Wichtig ist, vorher zu klären, was im Preis enthalten ist – und wem die Seite am Ende gehört.

So rechne ich

Bei mir kostet eine Website ab 199 € einmalig, je nach Aufwand. Dazu kommen 20 € im Monat für Hosting und die Domain ab 2 € im Monat, beides jährlich abgerechnet. Im Hosting ist enthalten, dass deine Seite auf mehreren Servern gleichzeitig läuft – fällt einer aus, übernimmt ein anderer. Die genaue Aufstellung findest du auf der Seite Preise.

Wovon der Preis abhängt

  • Umfang: eine Seite oder zehn Unterseiten?
  • Inhalte: Hast du Texte und Fotos, oder soll ich sie erstellen? Fotos mache ich gern direkt bei dir vor Ort.
  • Funktionen: Kontaktformular, Terminbuchung, Speisekarte, Shop, mehrere Sprachen?
  • Bestehende Seite: Neu anfangen oder eine alte Seite übernehmen und umziehen?

Achtung bei versteckten Kosten

  • Sehr günstige Einstiegspreise, aber hohe Gebühren für jede kleine Änderung.
  • Verträge mit langer Mindestlaufzeit.
  • Die Domain läuft auf den Anbieter statt auf dich.
  • Bezahlte Plugins oder Lizenzen, die jedes Jahr neu fällig werden.

Frag am besten immer nach: „Was kostet mich die Seite über drei Jahre – alles zusammen?“ Eine seriöse Antwort darauf sollte jeder geben können.

Fazit

Eine gute Website muss nicht teuer sein. Wichtig ist, dass sie zu deinem Betrieb passt, auf dem Handy funktioniert, bei Google gefunden wird und dass du jemanden hast, den du einfach anrufen kannst. Wenn du wissen willst, womit du rechnen kannst, erzähl mir kurz, was du vorhast – ich sag dir ehrlich, was es kostet.

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