2. November 2026 · 2 Min. Lesezeit
Reicht Facebook oder Instagram? Warum du trotzdem eine eigene Website brauchst
Viele Betriebe haben eine Facebook-Seite oder ein Instagram-Profil – und fragen sich, ob das nicht reicht. Warum Social Media und Website zusammengehören.
Von Martin Döbling, Webdesign aus Winden
„Ich hab doch schon eine Facebook-Seite.“ Das höre ich oft – gerade von kleinen Betrieben, Vereinen und Gastronomen. Und Social Media ist ja auch gut: Man erreicht Stammkunden, zeigt Neuigkeiten und bekommt direktes Feedback. Eine eigene Website ersetzt es trotzdem nicht. Hier sind die wichtigsten Gründe.
Nicht jeder ist auf Facebook oder Instagram
Viele deiner möglichen Kunden haben gar kein Konto – oder nur auf einer Plattform. Wer ohne Anmeldung auf ein Profil schaut, sieht oft nur einen Teil der Inhalte und wird nach kurzer Zeit zum Einloggen aufgefordert. Eine Website kann dagegen jeder öffnen, auf jedem Gerät, ohne Konto.
Google findet Websites besser
Wer „Metzgerei Kandel“ oder „Weinprobe Südpfalz“ sucht, bekommt vor allem Websites und Google-Profile angezeigt. Beiträge auf Social Media tauchen in der normalen Suche deutlich seltener auf – und wenn, dann selten mit den Infos, die jemand gerade braucht. Wie du bei Google besser gefunden wirst, steht in diesem Artikel.
Die Plattform gehört nicht dir
Auf Facebook und Instagram gelten die Regeln der Plattform. Die Reichweite deiner Beiträge kann sich über Nacht ändern, Funktionen verschwinden, und Konten werden manchmal gesperrt – auch ohne dass man etwas falsch gemacht hat. Deine eigene Website und deine Domain gehören dir. Was dort steht, bestimmst du.
Wichtige Infos gehen im Feed unter
Öffnungszeiten, Speisekarte, Preise, Anfahrt – auf Social Media rutschen solche Infos schnell nach unten, weil neue Beiträge darüber erscheinen. Auf einer Website stehen sie immer genau da, wo man sie sucht. Gerade für Gäste, die nur kurz etwas nachschauen wollen, ist das entscheidend.
Eine Website wirkt professioneller
Für viele Kunden ist eine eigene Website ein Zeichen, dass ein Betrieb seriös und dauerhaft da ist. Dazu gehört auch eine eigene E-Mail-Adresse mit deiner Domain statt einer Freemail-Adresse – das wirkt bei Angeboten und Rechnungen gleich ganz anders.
Das Beste aus beiden Welten
Social Media und Website sind kein Entweder-oder. Die beste Kombination sieht so aus:
- Social Media für Neuigkeiten, Einblicke hinter die Kulissen und den Kontakt zu Stammkunden.
- Website als feste Anlaufstelle mit allen wichtigen Infos – und als Ziel, auf das du aus deinen Beiträgen verlinkst.
- Google-Unternehmensprofil für die lokale Suche und Google Maps (so geht's).
So erreichst du deine Stammkunden dort, wo sie ohnehin unterwegs sind – und neue Kunden finden dich trotzdem, wenn sie suchen.
Fazit
Eine Facebook-Seite ist ein guter Anfang, aber kein Ersatz für eine eigene Website. Wenn du schon aktiv auf Social Media bist, umso besser: Dann hast du meist schon Fotos und Texte, die wir für deine Seite nutzen können. Was das kostet, steht in Was kostet eine Website?